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Medizin: Eine Ungerechtigkeit

Charité in Berlin

Die Charité in Berlin-Mitte
© Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0
(via Wikimedia Commons)

Krankenhäuser. Jeder kennt sie, jeder war schon mal drin. Zumindest hier, in Deutschland. Kein Wunder, wenn man einen Blick auf die Statistiken wirft. Man könnte meinen, hier sind die Menschen so krank wie nirgendwo anders. Ganz besonders deutlich wird das an einer Zahl: 624. So viele Herzkatheter wurden in Deutschland in einem Jahr pro 100.000 Einwohner gelegt. Der Durchschnitt scheint dagegen schwindend gering, er beträgt nur 177 gelegte Katheter pro 100.000 Einwohner.

Und das ist nur ein Beispiel. Doch dass deutsche Ärzte so viele Operationen durchführen liegt nicht etwa daran, dass die Bevölkerung es so nötig hat. Nein, das hat andere Gründe. Oder besser gesagt einen. Und der ist sowohl simpel als auch schockierend. Die Rede ist vom Geld.

Wer operiert, der verdient. Dabei gilt: umso teurer, desto besser. So kommt es, dass viele medizinische Eingriffe getätigt werden, die gar nicht nötig sind.

Und in Afrika fehlt es an medizinischer Hilfe.

Zu häufig sind hierzulande aber nicht allein die Operationen. Laut Oberarzt Peter Hoffmann sei „Deutschland […] hoffnungslos überversorgt mit Krankenhausbetten“. Hinzu kommt, dass es hier sogar zu viele Krankenhäuser gibt. Wir haben das dritt-dichteste Krankenhausnetz der Welt, nach Japan und Korea.

Und in Afrika fehlt es an Krankenhäusern.

Noch schockierender sind die Zustände in der Pharmaindustrie. Von 50.000 Medikamenten wird Deutschland überspült, doch zwei Drittel davon sind überflüssig. 1.500 Medikamente würden locker ausreichen. Doch längst gibt es für jedes kleinste Problem ein Mittel. Ob Cellulite oder Wechseljahre, die Pillen werden den Leidenden hinterher geschmissen.

Und in Afrika fehlt es an Medizin gegen lebensgefährliche Krankheiten.

Das hat eine bestimmte Ursache. Eine traurige Wahrheit. Hoffmann formuliert es so: „Wer kein Geld hat, existiert für die Pharmaindustrie nicht“. Damit ist es auf den Punkt gebracht. Deutschland hat nun mal viel Geld. Afrika nicht.

Nun liegt es an uns, Gerechtigkeit zu schaffen. Wir leben im Überfluss. Andere in Not.

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